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Anmeldung zur Jungbläserschulung vom 12.-15.04.2012
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Anmeldeschluss ist der 23.03.2012
Verantwortlich für die Jungbläserschulung:
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Benjamin Eibach Hundgasse 31 Email.: b.eibach@web.de |

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Jungbläserschulung Frühjahr 2008
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Jede Menge Blech - Mit Leib und Seele
161 Trompeten, Flügelhörner, Posaunen, Tenorhörner und Tuben... jede Menge Blech, was am Wochenende in der Jugendbildungsstätte in Wilgersdorf zusammenkam.
Der regelrechte Boom in der Posaunenarbeit im CVJM-Kreisverband Siegerland geht weiter.
161 Nachwuchsmusiker aus Posaunenchören im ganzen Kreis Siegen-Wittgenstein trafen sich am Wochenende zu einer intensiven Schulung in der Jugendbildungsstätte Wilgersdorf.
Das Oberthema der vier Tage war „Mit Leib und Seele" - dazu wurde in Bibelarbeiten mit CVJM-Kreissekretär Martin Ditthardt thematisch gearbeitet. Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 8-25 Jahren beschäftigten sich unter anderem mit der Frage, wie man seinen Glauben an Jesus Christus im Alltag leben kann.
Musikalisch klang die gesamte Jugendbildungsstätte von Donnerstag bis Sonntag ganz unterschiedlich. In 5 Gruppenstufen mit verschiedenem Leistungsstand wurde an den musikalischen Fähigkeiten gearbeitet. Die rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Leitung von Benjamin Eibach hatten alle Hände voll zu tun - Tonbildung, Notenlehre, das Einüben ganz neuer Tonarten und Stück - und nicht zuletzt, wenn es an die abendliche Nachtruhe ging. Überhaupt standen der Spaß und die Gemeinschaft bei der Jungbläserschulung ebenso im Vordergrund wie die Musik. Einen absolut würdigen Abschluss fand die Schulung mit dem Gottesdienst in der Mehrzweckhalle der Jugendbildungsstätte. Rund 400 Besucher hörten Vortragsstücke der einzelnen Gruppen aus den verschiedensten Bereichen. Von Filmmusik („StarWars", „Winnetou") über schottische Volksweisen, einer Pop-Fanfare bis hin zu dem klassischen Choral mit Vorspiel. Eindeutiger Höhepunkt war das von sämtlichen Bläserinnen und Bläsern (rund 200!) gemeinsam vorgetragene Spiritual „My Lord, what a morning" nach einer Bearbeitung von Benjamin Eibach. Eine rundum gelungene Jungbläserschulung des CVJM-Posaunenverbands Siegerland, die Lust macht auf das nächste Event an gleicher Stelle im Herbst dieses Jahres.
Daniel Schäfer
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Jungbläserschulung "Frühjahr 2006"
Vom Zweifeln zum Staunen...........
„Das soll ich in drei Tagen spielen können?" Diese Frage wird sich manch ein Jungbläser am Donnerstagabend, dem Beginn der traditionellen Jungbläserschulung des CVJM-Posaunenverbandes, gefragt haben, als er oder sie das erste neue Stück auf den Notenständer stellte. Zweimal im Jahr bietet der Posaunenverband im CVJM-Kreisverband Siegerland e. V. in der Jugendbildungsstätte Wilgersdorf diese Schulungen jungen Bläserinnen und Bläsern an, um deren Ausbildung in den Chören zentral zu unterstützen. Dazu werden sie in 1-5 Gruppen leistungsgerecht aufgeteilt. Da diese Schulung mit über 180 Teilnehmern voll belegt war, mussten drei Gruppen sogar nochmals aufgeteilt werden. Die verantwortlichen Mitarbeiter gingen nun voll Engagement mit den Kindern und Jugendlichen an die Arbeit; feilten in täglich bis zu 4 Musikeinheiten an Technik, neuen Duren und Stücken, die jeden Bläser fordern bzw. fördern sollen. Dazu gab es Gottes Wort zu hören und zu erfahren: Die täglichen Bibelarbeiten standen unter dem Thema Gebet. Hier wurde ebenfalls gute Vorbereitung geleistet und in verschiedenen Gebetsstationen den Teilnehmern verdeutlicht, wie unterschiedlich sich Gebet ausdrücken kann und wie jeder persönlich angesprochen wird, mit Gott über alles zu reden. Die angrenzende Turnhalle mit Ihrer Kletterwand bot sich natürlich für sportliche Aktivitäten an und so verbrachte die ganze Gruppe ein Wochenende mit viel Spaß, Aktion und guter Gemeinschaft. An der Freude, dass dieses unbekannte Stück nach drei Tagen angestrengtem Einstudieren nun wirklich zu einem wunderbaren Klang geworden ist, daran konnten dann am vergangenen Sonntagmorgen im Gottesdienst in der Jugendbildungsstätte wieder alle Eltern und andere Familienmitglieder und Interessierte teilhaben. Ein bunter Strauß der unterschiedlichsten Musikrichtungen entsprechend ihren Leistungsstufen brachte die Zuhörer zum Staunen. Der Gottesdienst wurde eröffnet von einem Stück der Gruppe 5 mit einem standesgemäßen „YMCA". Die Gruppe 1 spielte im Gegenzug verschiedene Sätze von dem Lied „Gib uns Frieden jeden Tag". Weiter wurden „4 Sonatine für 4 Trompeten", „Joshua fit the battle of Jericho", „Dubab dab dubab", „Rock my soul" und „Hört, wen Jesus glücklich preist" begeisternd musiziert, um nur einige Stücke aus dem Gesamtrepertoire aufzuzählen. Markus Gräf, Mitarbeiter der Jungbläserschulung führte durch den Gottesdienst und nahm die Besucher über die biblische Geschichte des blinden Bartimäus, der Jesus anruft, ihn zu heilen, ansprechend mit in das Thema Gebet. Er dankte den Eltern: „Wir sind froh, dass uns jedes Jahr so viele junge Menschen anvertraut werden, die gerne ein Instrument erlernen wollen, um mit den Posaunenchören die gute Nachricht von Jesus weiterzutragen." Zum Schluß gab der gesamte Bläserchor eine beeindruckende Kostprobe aus dem eigens für Bläser komponierte Musical „Josef" von Reinhard Gramm. Markus Gräf verriet, dass dieses beim Kreisposaunenfest des CVJM-Posaunenverbandes am 03.September 2006 in der Jugendbildungsstätte Wilgersdorf aufgeführt werden wird. „Dazu werden die Tage vorher zur Probe wieder ganz besondere Tage in und um die Jugendbildungsstätte mit vielen Jungbläsern, vielen Noten und viel Spaß....", so Markus Gräf weiter und lädt herzlich ein, dieses Kreisposaunenfest nicht zu verpassen. Der nächste besondere Auftritt mit den Jungbläsern steht allerdings beim Musikfest des WDR im Gläsersaal am 27.Mai 2006 mit mehreren Profi-Ensemble als nächste außergewöhnliche Herausforderung an.
Dörte Siebel
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Jungbläserschulung "Frühjahr 2004"
„Wir sitzen doch alle im selben Boot..."
So kann man das, was am Donnerstag den 15.4.04 in der Bildungsstätte in Wilgersdorf vor sich ging, auch bezeichnen. Okay, sagen wir auf einem Blechbläserdampfer, denn ein gewöhnliches Boot hätte bei so vielen Jungbläsern schon längst den Untergang geprobt. Gut dass unsere Bildungsstätte da doch etwas standhafter ist, denn auch dieses Jahr konnte sie sich vor Teilnehmern kaum retten. Mit dem Spruch hat es zwar noch etwas mehr auf sich, doch fangen wir vielleicht von vorne an. Für jeden, der es jetzt immer noch nicht verstanden hat: Wir sind mitten im Getümmel der Jungbläserschulung im Frühjahr 2004. Massen von Koffern, Taschen, Noten und vor allem Blechblasinstrumenten werden in die Eingangshalle geschleppt; wichtige Diskussionen über erhoffte und nicht erwünschte Zimmernachbarn geführt, sodass der erste Mitarbeiter schon beim Check-in ins Schwitzen gerät. Mit einigem Sicherheitsabstand werden mit scharfen Augen die Menschen betrachtet, die in den nächsten 4 Tagen an die Stelle von Mama, Papa und Familie treten werden. Nach dem Beziehen der Zimmer geht's zum Abendessen. Und was das für ein Chaos ist, wenn 160 Personen gleichzeitig losstürmen, um sich den Teller vollzuschaufeln, das kann sich jeder ungefähr vorstellen. Missmutig mustert vielleicht der ein oder andere sein Gegenüber: ‚Wird der vielleicht mit mir in einer Gruppe spielen?' Diese Frage wird sich bald klären, denn nach dem Abendessen treffen sich nach alter Tradition alle gemeinsam in der Turnhalle, um endlich von der alles entscheidenden Frage „Wer?" erlöst zu werden. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Mitarbeiter, für die neuen Teilnehmer, konnte es dann endlich losgehen. Es schien als sei keiner leer ausgegangen und so marschierten die Gruppen los, um ihren Übungsraum für die nächsten Tage unsicher zu machen. Die erste Musikeinheit stand auf dem Programm: erstes Beschnuppern der Mitbläser, ausgiebiges Einblasen und vielleicht auch sich schon mit dem ein oder anderen Stück vertraut machen.
Aber was wäre eine Jungbläserschulung ohne den berühmt berüchtigten Kennenlernabend? Der Höhepunkt dieses Abends kam, nachdem sich Familie Meyer, Reyer, Beyer und wie sie alle hießen zusammengefunden und ihre kleine Hausrallye absolviert hatten. Denn Bernd das Brot hatte sich nur für uns auf den weiten Weg aus dem KIKA-Studio gemacht, um uns seinen neusten Song plus dazugehörigen Tanz zu präsentieren. „Alle zusammen tanzt das Brot"...so und jetzt alle mal schön mitmachen... „wir sitzen doch alle im selben Boot.."...wer Bernd das Brot nicht kennt, der hat seit diesem Tag eindeutig eine Bildungslücke, denn 160 Jungbläser und Mitarbeiter kennen Lied und Tanz mittlerweile in- und auswendig. Nach gelungener Kalorienverbrennung beim Tanzen und Blasen gab's noch eine kleine Verstärkung vor der Nachtruhe. Ob die ganze Nacht über wirklich Ruhe herrschte???
Am nächsten Morgen wurde man natürlich, wie konnte es anders sein, von handgemachter Bläsermusik geweckt. Es schien jedenfalls seine Wirkung gehabt zu haben, denn anschließend fanden sich alle, wie durch ein Wunder, im Speisesaal zum Frühstück wieder. Frisch gestärkt und bei strahlendem Sonnenschein ging es ab in die nächste Musikeinheit. Kein Wunder dass es sich die ein oder andere Gruppe nicht nehmen ließ das Einblasen nach draußen zu verlegen. Dass das Haus vor so viel Musik nicht abhebte, war wirklich eine Sensation.
Auf die Musikeinheit folgte der erste Teil der Bibelstunde. Hier beschäftigten sich die Kinder und Mitarbeiter mit dem Gleichnis des verlorenen Sohns. Wie würde das bloß enden? Erbe ausbezahlt, von zu Hause weg, alles ausgegeben und bei den Schweinen gelandet...was nun? Das sollten sie alle erst später erfahren.
Den Rest des Tages verbrachte man mit Mittagessen, Blasen, Kaffeetrinken, Blasen, Abendessen, Blasen...nicht sehr interessant wird sich jetzt manch einer denken, aber Mitarbeiter einer solchen Schulung schaffen es doch immer wieder den Bläserehrgeiz in all den Teilnehmern zu wecken. Nach dem gemeinsamen Choralblasen konnte man sich für Film gucken oder Postenlauf in der Sporthalle entscheiden. Egal ob sportlich betätigt oder ruhig und gelassen „Bruce allmächtig" geschaut, beides hatte seinen Reiz.
Der Samstag verlief wie folgt: Aufstehen, Essen, Blasen...jeder kann sich jetzt wohl denken wie es weiter ging. Doch am Abend gab es eine Besonderheit. Keiner wusste bis jetzt, wie die Geschichte vom verlorenen Sohn denn nun ausgehen würde. Also gab es Bibelarbeit für alle in der Turnhalle. Jeder der nicht live dabei war hat was verpasst, denn es sieht schon ziemlich komisch aus, wenn 160 Menschen barfuss und mit gelben Zetteln und einem Kuli bewaffnet das Lied „Vater ich komme jetzt zu dir" abschreiben, weil anscheinend der Kopierer im Haus ausgefallen und der Boden frisch gebohnert ist. Natürlich hatte das alles seinen Sinn. Alle lauschten gespannt unserem Kreissekretär Martin Ditthardt, der uns sehr eindrucksvoll das Ende der Geschichte darstellte. Der Abend klang mit einem gemeinsamen Festmahl (Fladenbrot und Weintrauben) aus und viele werden an diesem Abend bestimmt daran gedacht haben, wie super es ist, dass Gott uns mit offenen Armen auffängt, wenn wir von seinem Weg abkommen und er uns bestimmt wieder die Richtung weist.
Am Sonntagmorgen beim Frühstück machte sich ein Mix aus Traurigkeit, Nervosität, Aufregung und Freude breit. Leider rückte das Ende der Schulung immer näher, aber der Gottesdienst, in dem jede Gruppe beweisen konnte, was sie alles gelernt hatte, stand ja noch bevor. Ein letztes Mal einblasen, ein letztes Mal die Vortragsstücke proben. Währenddessen füllte sich die Turnhalle immer mehr mit Eltern, Omas, Opas, Verwandten, Bekannten, Geschwistern. Der Gottesdienst konnte beginnen. Von alt bekannten Stücken bis hin zu moderner Musik war alles dabei und dass die applaudierende Menge vor Begeisterung den Mund überhaupt noch zu bekam, da lässt sich wirklich drüber streiten. Einige Eltern werden aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen sein, bei der Glanzleistung die die Jungbläser an diesem Morgen zeigten, denn alle waren mit Konzentration, Engagement und Unmengen an Spaß bei der Sache.
Leider hieß es aber nach dem Gottesdienst Abschied nehmen von 4 wunderschönen, aufregenden Tagen, von neu gewonnen Freunden, von den Mitarbeitern.
Wir danken Gott, dass er seine schützende Hand über uns gehalten hat und uns eine problemfreie Zeit geschenkt hat. Und natürlich auch den Mitabeitern, die den Jungbläsern mal wieder eine klasse Vorstellung geliefert haben.
Und es wird bestimmt den ein oder anderen gegeben haben, der zu Hause immer noch unser Lied, das uns die Schulung über begleitete, geträllert hat: „Kommt zum Fest des Lebens...", also wenn das mal kein Fest war!
Sarah Friesenhagen
Jungbläserschulung "Herbst 2003"
Wir schreiben Donnerstag den 30.10.03. Es ist kurz nach 18.00 Uhr. Im Speisesaal der Jugendbildungsstätte geht alles seinen gewohnten Gang, es ist eine ruhig entspannte Atmosphäre, keine überflüssig laute Geräuschkulisse. Wer glaubt das schon? Pustekuchen! Der Lärmpegel liegt im unmessbaren Bereich, fast alle Plätze sind besetzt, Kinder stürmen zum Buffet, als wenn sie Angst hätten, dass sie bei der großen Anzahl Teilnehmer nichts mehr zu Essen bekämen. Wichtige Gespräche über Zimmermitbewohner, Blechblasinstrumente und sonstige Sachen werden geführt. Was ist denn bloß da in der Bildungsstätte los? Ist doch klar, die 2. Jungbläserschulung für dieses Jahr hat begonnen.
Wer jetzt glaubt, dass die übermäßig hohen Teilnehmerzahlen bei der letzten Schulung eine Ausnahme waren, der hat sich geirrt. Es geht noch „besser". Leider musste dieses Jahr mehr als 70 Jungbläsern für diese Freizeit abgesagt werden. Da konnte sich wirklich jeder, der es bis dorthin geschafft hatte, glücklich schätzen, einen der begehrten Plätze bekommen zu haben.
Kurz nach dem eben genannten Abendessen, mit anschließendem Chaos beim Abräumen der Tische, trafen sich alle in der Turnhalle zur Gruppeneinteilung. Banges Warten: Wie werden wohl meine Gruppenkollegen sein? Und vor allem wer wird mein Mitarbeiter??? Es gab insgesamt 8 Gruppen (Gruppe 1-5), da Gruppe 2 dieses Jahr sogar noch einmal in 3 Gruppen aufgeteilt werden musste. Mit den dazugehörigen 2 Mitarbeitern und natürlich dem eigenen Blechblasinstrument starteten wir nun die 1. von den insgesamt 10 Musikeinheiten. Wenn man gerade zu dieser Stunde einen Spaziergang durch die Bildungsstätte gemacht hätte, dann hätte man einiges hören können: laute, leise, schöne, volle und auch manchmal schiefe Töne. Aber für die Behebung von z.B. schiefen Tönen, falschem Rhythmus oder sonstigen Fehlern gibt es ja unsere Mitarbeiter, die einem immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Würde jetzt jemand fragen, wie so ein Tagesablauf einer Jungbläserschulung aussieht, dann würde man spontan zunächst sagen: Aufstehen, Essen, Blasen, Essen, Blasen, Essen, Blasen, Essen...Schlafen. Aber das kann doch noch nicht alles sein, oder? Nein, das war's auch noch nicht. Neben den Musikeinheiten standen Kennenlernabend, Bibelparcours, TV Total und natürlich Bibelarbeiten auf dem Programm.
Das ganze Wochenende über beschäftigten wir uns intensiv in unseren Gruppen mit der Liebe Gottes. Wie sieht diese Liebe aus? Was ist Liebe überhaupt? Liebt mich Gott wirklich über alles, auch wenn ich so viel Mist baue? Wie kann ich diese Liebe erwidern? All diese Fragen haben wir versucht in den Bibelarbeiten zu beantworten. Frei nach den Beatles: ALL I NEED IS LOVE!
Und auch der Bibelparcours mit unserer Kreissekretärin Anke Schwarz war ein voller Erfolg. An verschiedenen Stationen konnten wir zu vielen Geschichten aus der Bibel eine passende Aufgabe erledigen: Abendmahl feiern, Samen sähen, Geschichten lauschen, Sachen erfühlen, tanzen...alle waren mit Begeisterung bei der Sache.
Der krönende Abschluss war natürlich unser TV Total-Abend. Alle Gruppen hatten zuvor die Aufgabe bekommen, einen bestimmten Themenbereich aus dem Fernsehen zu wählen und eine Szene z.B. einer Talkshow, den Nachrichten, Comedysendung usw. nachzuspielen. Die Stimmung war riesig, das konnte man schon alleine daran sehen, dass ca. jede Minute eine Laolawelle gestartet wurde. Aber ein Abschlussabend heißt leider auch, dass so eine Jungbläserschulung langsam aber sicher dem Ende entgegen geht. Der Gottesdienst rückte immer näher und bei so manchem kleinen Bläser stieg die Aufregung ins Unermessliche. Am Sonntag morgen probte jede Gruppe noch mal ihre Vortragsstücke. Eltern, Omas, Opas, Verwandte, Bekannte...alle waren sie gekommen, um den mittlerweile wirklich schönen Klängen der Gruppen zu lauschen. Die Jungbläser waren konzentriert bei der Sache und so war es nicht verwunderlich, dass sie auch alle ihren verdienten Applaus bekamen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen hieß es aber dann endgültig Abschied zu nehmen. Viele schöne Erlebnisse, neu gewonnene Freundschaften, Motivation, gute Gespräche und eine Menge Spaß haben viele Teilnehmer der diesjährigen Jungbläserschulung mit nach Hause genommen. Und wer mit einem tränenden Auge abgereist ist, der schaut am besten nach vorn, denn im Frühjahr heißt es: „Fortsetzung folgt".
Zum Schluss bleibt noch ein großer Dank an alle Jungbläser und vor allem Mitarbeiter, die diese Schulung mal wieder zu einem riesengroßen Erfolg gemacht haben. Und nicht zuletzt danken wir Gott, der mit seiner unendlich großen Liebe auf uns aufgepasst hat.
Sarah Friesenhagen
Bilder
CVJM Jungbläserschulung "Frühjahr 2003" voller Erfolg
Jungbläserschulung des Posaunenverbandes fand mit über 160 Teilnehmern in der Jugendbildungsstätte Wilgersdorf statt. Etlichen Chören musste abgesagt werden, da die angemeldeten Teilnehmer (über 200) nicht alle untergebracht werden konnten.
Der Posaunenverband im CVJM - Kreisverband Siegerland e.V. führt zweimal im Jahr eine Jungbläserschulung durch, an der Jungbläser aus den Posaunenchören des Posaunenverbandes teilnehmen können.
So auch wieder vom 24.04. - 27.04.2003. Die Schulung fand mit über 160 Jungbläsern in der CVJM Jugendbildungsstätte Wilgersdorf statt. Die Freizeit hatte schon im Vorfeld sehr gemischte Gefühle bei den Verantwortlichen ausgelöst, da es zum einen überwältigend ist, wenn man mit so vielen Jungbläsern ein Wochenende verbringen kann und die Jugendbildungsstätte voll und ganz ausfüllt. Zum anderen musste jedoch ca. 40 Jungbläsern abgesagt werden, da sich die enorme Anzahl der angemeldeten Teilnehmer von über 200 einfach nicht in der Jugendbildungsstätte unterbringen lässt.
Auf der Schulung, die von Donnerstag Abend bis Sonntag Mittag geht, gibt es ein intensives Angebot für die Kinder und Jugendlichen. Das Tagesprogramm beinhaltet vier bis fünf Stunden Übungseinheiten, wobei die Teilnehmer in 5 Leistungsgruppen aufgeteilt sind. Neben den Übungseinheiten sind aber auch Bibelarbeiten, gemeinsame Spiele, Nachtwanderung und Erlebnisabende fester Bestandteil des Programms.
Auf Grund der hohen Anmeldezahlen mussten die Musikgruppen weiter unterteilt werden, so dass insgesamt neun Musikgruppen mit mindestens zwei Mitarbeitern pro Gruppe eingerichtet wurden.
Markus Gräf: „Wir müssen allen Kindern und Jungendlichen auf dieser Schulung ein sehr großes Lob aussprechen, da sie trotz des hohen Arbeitspensums sehr konzentriert und begeistert mitgearbeitet haben."
Und diese Begeisterung konnte man nicht zuletzt am Sonntag Morgen in dem gemeinsam gestalteten Abschlussgottesdienst in der Mehrzweckhalle der Jugendbildungsstätte spüren. In dem Gottesdienst wurde das Erarbeitete vom Wochenende einer großen Anzahl von Gottesdienstbesuchern vorgetragen. cm
Blech blasen statt Blech reden
14 Jungbläser in Posaunenchor Burbach aufgenommen
sz Burbach. 14 Jungbläser wurden am Samstag im Rahmen einer Feierstunde im Vereinshaus der Ev. Gemeinschaft und des CVJM im Gassenweg in die Reihen des Posaunenchores Burbach aufgenommen, nachdem sie bereits seit Anfang des Jahres in den Reihen der gestandenen Bläser mitspielen durften. Die Nachwuchsmusiker/innen Sabrina Diehl, Hannah Gräf, Katharina Klein, Miriam Klein, Jonas König, Sabine Manderbach, Larissa Nauheim, Bastian Reinschmidt, Pascal Sahm, Daniel Sahm, Kevin Schneider, Susanne Tewes, Björn Tewes und Christian Textor befanden sich seit zwei Jahren in der Ausbildung. Regine Sahm, Friederike Birkenkamp und Markus Gräf, der auch für die Jungbläserschulung im CVJMKreis-Posaunenverband zuständig ist, hatten die jungen Leute mit dem Instrumentenspiel in vielen Übungsstunden vertraut gemacht. Die Instrumente sowie das Notenmaterial wurden vom Posaunenchor Burbach gestellt. Das Interesse am Bläserspiel wurde be¡ einer Aktion in der Grundschule geweckt, bei dem der Bundesposaunenwart im CVJM-Westbund, Klaus-Peter Diehl, das Pilotprojekt startete: Blech blasen statt Blech reden." Die Resonanz war, wie das Ergebnis zeigt, überwältigend. Besonders auch für Markus Gräf als Verantwortlicher für den Nachwuchs im Kreis-Posaunenverband eine tolle Sache.
Klar, dass bei der feierlichen Übernahme der jungen Truppe in die Reihen des Posaunenchores am Samstagnachmittag nicht nur die Eltern und Verwandten der Jungbläser und viele Freunde des geistlichen Bläserspiels sich im Vereinshaus einfanden, sondern auch der Pionier der Aktion, Klaus-Peter Diehl, mit von der Partie war. Stolz präsentierte sich der Nachwuchs mit seinen Instrumenten den begeisterten Zuhörern, die gespannt auf die Vorträge der jungen Instrumentalisten lauschten. Zusammen mit dem Posaunenchor intonierten sie die Lörracher Ouvertüre, den "Panther Tango" und eine Gospelkomposition. Der Posaunenchor Burbach überreichte den Jungbläsern eine Notentasche, und der Bundesposaunenwart hatte natürlich auch einige besondere Geschenke dabei. Dranbleiben an Gottes Auftrag, ihm zur Ehre und den Menschen zur Freude musizieren", gab der Bundesposaunenwart seinen jungen Mitbläsern mit auf den Weg.
